Inklusion

Zur Idee des inklusiven Lehrens und Lernens

Inklusiv denken bedeutet, bis an die Wurzeln unseres Denkens, unserer Gestaltung von Bildung und unserer Weltkonstruktion nach Elementen zu graben, die es uns ermöglichen, zu einer Überwindung der defizitären Sichtweise von Menschen zu finden.
Walther Dreher (1998)


Mit der Erklärung der Weltkonferenz „Pädagogik für besondere Bedürfnisse: Zugang und Qualität" 1994 in Salamanca (Spanien) stellt die UNESCO sehr deutlich die Verantwortlichkeit der Gemeinden für die Errichtung integrativer Schulen heraus, setzt neue inhaltliche Schwerpunkte. Es wurde

  • die Notwendigkeit deutlich, den ursprünglich positiv zugrunde liegenden Begriff der Integration und die integrative Praxis neu zu überdenken.
  • offenkundig, dass die gesellschaftliche und damit in der Folge auch die schulische Umsetzung von Integration Probleme aufwies.

Die UN-Behindertenrechtskonvention von 2006 stellt einen Meilenstein in der Behindertenpolitik dar, indem sie den Menschenrechtsansatz einführt und das Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen formuliert sowie eine barrierefreie und inklusive Gesellschaft fordert.
Seit dem 26. März 2009 sind die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und ihr Fakultativprotokoll nun auch für Deutschland verbindlich.

 

Was Inklusion für uns heißt, lesen Sie hier.