Unterrichtsstruktur

Der jahrgangsübergreifende und jahrgangsbezogene Unterricht an unserer Schule steht auf den sechs Säulen „Vernetzter Unterricht“, „Kursunterricht“, „Fachunterricht“, „Freie Stillarbeit“, „Werkstatt-Lernen“ und „Lernen in Projekten“. Im Unterricht binden wir gezielt die Vermittlung und Einübung verschiedener kognitiver, metakognitiver und motivationaler Lernstrategien ein, um das selbstständige Lernen der Schülerinnen und Schüler und die Reflexion darüber zu unterstützen (vgl. Friedrich/Mandl 2006).


Um unsere Schule als „Haus des (inklusiven) Lebens und Lernens“ für alle Schülerinnen und Schüler erleb- und erfahrbar zu machen, sind feste, erkennbare Rituale und Strukturen notwendig, die jahrgangsübergreifend Gültigkeit haben.

 

Offener Anfang

Der „Offene Anfang“ an unserer Schule ist als „Freier Lesekreis“ konzipiert und fester Bestandteil unseres Schulalltags.
Die Klassenräume sind bereits 20 min vor Unterrichtsbeginn zu den für den Lesekreis geltenden Regeln für die Schülerinnen und Schüler geöffnet.

 

Gemeinsamer Wochenbeginn – Gemeinsamer Wochenabschluss

Die Schulwoche wird im Kreis der Schulgemeinschaft begonnen und beschlossen.
Stille, Besinnung, Sammlung, Konzentration und gemeinsames Singen sind die Elemente des gemeinschaftlichen Starts in eine neue Woche. Hier werden Impulse für die erzieherische Arbeit gegeben und thematische Akzente gesetzt.
Im Wochenabschluss steht die Präsentation von Arbeitsergebnissen der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund. Eine Ehrung der Geburtstagskinder und ein gemeinsames Abschlusslied beschließen die Schulwoche.
Alle Neuankömmlinge stellen sich in der Schulgemeinde im Rahmen von Wochenbeginn oder -abschluss vor; weggehende Schüler und Mitarbeiter werden dort angemessen verabschiedet.

Classroom Management im inklusiven Unterricht

Effektives Classroom Management ist ein wichtiger Fak­tor, um eine möglichst hohe aktive Lernzeit aller Schü­lerinnen und Schüler zu erreichen. Unter Classroom Management sind alle Aktivitäten zu verstehen, die Lehrkräfte unterneh­men, um eine Lernumgebung zu gestalten, die sowohl curriculares als auch emotionales und soziales Lernen ermöglicht (vgl. Evertson/Weinstein 2006, S. 47). In al­len Bereichen des Classroom Managements haben wir uns im Team miteinander auf die zentralen Punkte ver­ständigt. Wir achten in der Vorbereitung und Durchfüh­rung des Unterrichts besonders auf:

  • eine vorbereitete Lernumgebung
  • verbindliche Regeln und Verfahrensweisen
  • klare Konsequenzen für erwünschtes und uner­wünschtes Schülerverhalten
  • konsequente Unterbindung von unangemessenem Schülerverhalten
  • das Einüben und Unterrichten von Regeln und Pro­zeduren
  • klassen- und schulklimaförderliche Aktivitäten
  • Entwicklung von Strategien für potentielle Proble­me
  • konsequente Begleitung und Beaufsichtigung der Schüleraktivitäten
  • sorgfältige gemeinsame Vorbereitung des Unter­richts
  • Stärkung der Verantwortlichkeit der Schüler im Kontext des selbstregulierten Lernens
  • Klarheit und Transparenz in Bezug auf Abläufe, Zie­le, Inhalte und Methoden des Unterrichts
  • Kooperative Lernformen.

 

Das Sozialziele-Center, das wir in allen Klassen eingeführt haben, stützt die Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion der Schülerinnen und Schü­ler. Wir erarbeiten gemeinsam Klassenziele, die mit den Schülerinnen und Schülern konkret gefüllt und mit Hilfe des T-Diagramms visualisiert werden.

 

Jahrgangsübergreifender Unterricht in der flexiblen Eingangsstufe

Die Schülerinnen und Schüler werden in der flexiblen Eingangsphase in jahrgangsübergreifenden Gruppen und differenzierten didaktisch-methodischen Konzeptionen unterrichtet.

Hier finden Sie weitere Informationen.

 

Jahrgangsbezogener Unterricht in den Klassen 3 und 4

Die in der Eingangsphase angebahnten Kompetenzen werden kontinuierlich ausgebaut. 
Jahrgangsbezogene Projekte nehmen in den Klassen 3 und 4 einen besonderen Raum ein.

Hier finden Sie weitere Informationen.