Wettbewerb "Demokratisch handeln"

Gesagt. Getan. Demokratisch Handeln

 

Ein Förderprojekt für Jugend und Schule 

 

Am 19. März 2013 sind Herr Schuh, Leon und ich (Paula) nach Düsseldorf in den Landtag in die Villa Horion gefahren. Dort sollten wir, als Vertreter für unsere Schule, die Funktionen und Aufgaben der Steuergruppe vorstellen. Wie ihr wahrscheinlich wisst, soll die Steuergruppe für die Zufriedenheit der  Schüler sorgen. Wir können Verbesserungsvorschläge machen, Ideen einbringen und die Interessen der Kinder vertreten.

Nach der Ankunft haben wir erst einmal einen Informationsstand aufgebaut mit Bildern und Texten über unsere bisherigen Projekte. Insgesamt waren dort 21 Schulen vertreten, die ebenfalls ihre Stände aufgebaut haben. Alle Stände zusammen nannten sich „Demokratiegarten“.

 

Nach dem Aufbau wurden alle herzlich begrüßt. Danach sind alle Teilnehmer in drei große Gruppen aufgeteilt worden und alle konnten sich persönlich mit Namen vorstellen. Anschließend durfte sich jeder eine Frage überlegen, die etwas mit Demokratie zu tun hat. Davon wurden zwei Fragen ausgewählt, die jeweils zwei gewählte Stellvertreter aus jeder Gruppe an Sylvia Löhrmann stellen durften. Seit dem 15. Juli 2010 ist sie Ministerin für Schule und Weiterbildung sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Eine Frage aus unserer Gruppe hieß: „Wann ist NRW soweit, dass an allen Schulen Kinder mit Rollstuhl oder besonderen Bedürfnissen aufgenommen werden?“

 

Frau Löhrmann reagierte erst etwas erstaunt, weil sie gerade aus dem Landtag kam und dort wurde genau dieses Thema besprochen. Einen genauen Zeitpunkt für gemeinsamen Unterricht konnte sie nicht nennen, da es ja parallel auch noch einige Schulen gibt, an denen nur Kinder mit Handicap aufgenommen werden.

 

Zwischendurch durften wir uns am Buffet stärken. Danach konnte jede Schule ihr Projekt vorstellen und erklären, was es mit Demokratie zu tun hat, was daran so besonders ist und wieso man mitgemacht hat.

 

Am Ende haben sich noch einmal alle 21 Schulen getroffen. Zum Abschied bekam jeder eine Urkunde für die Teilnahme, ein Buch, in dem der Tag verewigt ist und eine Karte, die das Modell der Inklusion erklärt. Das Buch und die Karte haben wir beim Wochenabschluss Frau Schmies überreicht, die es zur Erinnerung in ihr Büro gestellt hat.

 

Ich fand den Tag sehr interessant und spannend. Die schwierigste Aufgabe des Tages bestand allerdings darin, Leon satt zu bekommen. Zum Glück hat Herr Schuh es am Ende des Tages geschafft indem er uns beiden noch einen Donut spendiert hat. Vielen Dank!

 

Paula

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