Das Konzept der OGS

Handlungskonzept

 

 

"Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab

wie einen alten Hut.

Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer,

die nicht mehr gilt.

Früher waren sie Kinder,

dann wurden sie Erwachsene,

aber was sind sie nun?

Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt,

ist ein Mensch."

 

 

Die Offene Ganztagsschule will mit ihren Strukturen und außerunterrichtlichen Angeboten stabile soziale Beziehungen zwischen Kindern und allen pädagogisch tätigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bewirken.

Unser Ziel ist es…

  • jedes Kind dort abzuholen, wo es steht
  • die Stärken des Kindes zu unterstützen und zu fördern
  • das Kind in seiner autonomen und einzigartigen Entwicklung zu stärken
  •  „Grenzen“ zu setzen – aber dennoch Freiräume zu geben
  • das Sozialverhalten in der Gemeinschaft zu fördern
  • den Kindern zu zeigen, wie „bunt“ die Welt ist
  •  familienergänzend zu arbeiten
  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern
  • dem Kind eine begleitende und vertrauensvolle Bezugsperson zu sein
  • anregende Spiel- und Erfahrungsräume zu schaffen
  • ein freizeitpädagogisches Angebot je nach Neigung und Interesse zu bieten. 


Zusammenarbeit mit dem Vormittag

Mit der Schulleitung, den Lehrern sowie den Sonderpädagogen findet ein regelmäßiger Austausch statt. Dadurch können wir gewährleisten, dass pädagogische Konzepte sowohl im Vormittags- als auch im Nachmittagsbereich aufeinander abgestimmt werden. Bei Bedarf führen wir gemeinsame Elterngespräche durch und tauschen uns regelmäßig über den Leistungs- und Entwicklungsstand der Kinder aus.


Raumkonzept

Zurzeit besuchen etwa 85 Kinder die Offene Ganztagsschule. Um den Kindern eine hohe Betreuungsqualität zu sichern, wurde eine Gruppenstruktur und ein Raumkonzept entwickelt, das den Kindern zum einen ein hohes Maß an Freiheiten einräumt, zum anderen aber auch viel Übersicht und Geborgenheit vor allem für die jüngeren Kinder bietet.

Die beiden Gruppenräume sind als Funktionsräume eingerichtet. Diese Funktionsräume haben verschiedene Schwerpunkte. 

  • basteln, malen
  • Bücher anschauen und lesen
  • Geschicklichkeits- und Gesellschaftsspiele 
  • Ruhe-Ecke
  • umfangreiche Handarbeits-Ecke
  • "PlusPlus"-Steine 
  • Magnetkugelbahn
  • Bau- und Konstruktionsbereich mit umfangreichem Materialsortiment
  • Kicker
  • Rollenspielbereich, Verkleidungskiste
  • Puzzles, Knete, Bügelperlen
  • uvm.

Die "Chill-Insel" kommt den Kindern mit einem erhöhten Ruhebedürfnis entgegen. Auf den gemütlichen Polstern kann man sich entspannen und einfach mal Pause machen. Auch genießen es die Kinder, dass man hier einfach mal die Türe zumachen und unter sich sein kann - ein bisschen wie im Kinderzimmer zu Hause.

 

Ein weiterer OGS-Raum ist die „Mensa“. Hier essen alle Kinder zu Mittag. Außerdem verfügt die Mensa über eine eigene Küche, die für die Koch- und Back-AG genutzt wird.

 

Zusätzlich steht den Kindern der Werkraum zur Verfügung, der für verschiedene Bastel- und Werkangebote genutzt wird. Hier finden sich zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten durch eine Vielzahl an Materialien aller Art sowie durch die Möglichkeit und ausdrückliche Erlaubnis zu "matschen". Hier darf man klecksen, hier darf es stauben, hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt!

 

Wir arbeiten in der OGS Wolperath nach dem „teiloffenen Konzept“. Dies bedeutet, dass es kein festes Gruppensystem oder feste Gruppenräume gibt. Die Kinder wählen Spielort, Spielpartner und Spieldauer selber. 

Orientierung und Halt – gerade für die jüngeren Kinder – gibt es dennoch durch feste Mittagessens- und Hausaufgabengruppen. Die Kinder kennen ihre Ansprechpartner genau und können sich bei Bedarf an sie wenden.